Rückenschmerzen

Bandscheibenvorfall

Bei einem Bandscheibenvorfall in LWS sollte nach der Diagnostik eine Therapiestrategie vom Orthopäden festgelegt werden.

Das heißt, ob ein operativer Eingriff bei sensomotorischen Ausfällen durchgeführt werden.

In der konservativen Therapie spielt die Akupunktur eine wichtige Rolle.

Solche Ischialsschmerzen persistieren nach periradikuläre Injektion, Facettenblockaden nach wie vor. Vor solchen Patienten steht ein Orthopäde sogar auch ratlos. Oft wird Physiotherapie weiter empfohlen. In diesem Fall sollte Akupunktur bevorzugt werden. Die Strahlung im Bein könnte in der ersten Sitzung sofort verschwunden sein. Aber das kommt immer darauf an, ob ein Arzt gute Erfahrungen hat. Normaleweise sollte der Patient ein "Blitz" oder wie elektrische Gefühl vom Gesäß bis in den Fuß in Sekunden vorkommen, damit die Schmerzen rasch nachlassen. Die schmerzbedingte Muskelschwäche und Einschränkungen verschwinden auch in Sekunden.

Aber nur eine Sitzung reicht es nicht, weil die Stimulation der Akupunktur erst nur für Stunden bis ein Tag nach erster Therapie anhält. Das ist der Grund, warum die Akupunkturtherapie wiederholt werden sollte.

Jeder Patient ist sehr individuell. Der ganze Therapieverlauf kann von 4-15 Sitzungen dauern, bis eine Schemrzfreiheit erreicht wird.

 

Bei den durch Spinalkanalstenose verursachten Rückenschmerzen können durch Akupunktur nur symptomatisch behandelt werden. Die effektive Wirkung hält unterschiedlich an.

 

Bei Facettensyndrom bringt die Akupunktur meistens nur eine Linderung. Eine Wiederholung der Akupunktur ist in nächsten Monaten nötig.

 

Postoperative Rückenschmerzen oder Ischiasschmerzen (postnukelotomiesyndrom oder nach Dekompression) können mit Akpunktur sehr gut behandelt werden.

Voraussetzung ist, dass mit der Behandlung innerhalb der ersten 3 Monate nach OP begonnen wird. Die Schmerzen im Unterschenkel oder im Oberschenkel sollten mit Akupunktur sehr schnell wirksam behandelt werden.